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Buchtitel: Klausurentraining Rechtsphilosophie

Autor: Dr. Jochen Zenthöfer
Inhalt: Klausurentraining

Richter-Verlag, 7,80 EUR
ISBN 978-3-935150-36-1


Das Buch bereitet auf Abschlussklausuren in den Fächern "Rechtsphilosophie" und "Allgemeine Staatslehre" vor (1. - 3. Semester). Es kann darüber hinaus auch zur Vorbereitung auf das Examen (Wahlfach) bzw. die mündliche Prüfung benutzt werden - insbesondere wenn ein Rechtsphilosoph prüft!


Insgesamt werden 25 Fälle besprochen, die systematisch aufgebaut sind. Bei der Fallauswahl wurde auf typische Klausurthemen geachtet. Schwerpunkte sind: Vertragstheorien (Hobbes, Locke, Rousseau, Kant, Rawls), Gerechtigkeitsbegriffe (Aristoteles, Kelsen, Rawls, Hayek) und Rechtspositivismus / Naturrecht (u.a. Radbruch). Kant wird in 11 Klausuren behandelt, Hobbes und Locke in je 7 Fällen. Spezielle Klausuren finden sich zu den schwierigen Theorien von Hegel und Marx. Ausführlich behandelt werden auch Aristoteles, Platon, Thomas von Aquin und die Stoa. Einige Klausuren behandeln zudem aktuelle Themen wie "gerechter Krieg", Umweltzerstörung und Menschenrechte. Dies ist auch für die Allgemeinbildung interessant. Ganz aktuell: Klausuren 14 und 15 zu Folter und Präimplantationsdiagnostik.


Das Werk ist einzigartig auf dem deutschen Büchermarkt. Es entstand nach langen Recherchen und Forschungen. Es zeugt von einer systematischen Durchdringung des Stoffes. Und: Es ist, im Gegensatz zu anderen philosophischen Büchern, verständlich. Zudem ist es topaktuell, Beispiel: In der Klausur zur Problematik der Mauerschützen (Radbruchsche Formel) ist das neue Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte eingearbeitet. Am Ende jedes Falles sind weiterführende Literaturangaben erhalten.


Der Autor hatte Rechtsphilosophie als Wahlfach im Staatsexamen in Berlin (zwei Klausuren / mündliche Prüfung) belegt und hat dies mit knapp "sehr gut" abgeschlossen. Er hat über Rechtsphilosophie einen Aufsatz in JURA veröffentlicht und ist Autor des Juristischen Grundkurses "Rechtsphilosophie", der als Grundlage des Klausurentrainings benutzt werden kann (aber nicht muss).